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    <subtitle type="html">Wir haben was zu schreiben</subtitle>
    
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    <updated>2009-07-19T05:59:57Z</updated>
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        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-03-01T04:46:54Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:57Z</updated>
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<p class="MsoNormal"><strong>„Gasthof Clara“</strong></p> <br />
<p class="MsoNormal">Str. Raului nr. 24,<span> </span>Sibiu, Tel.: +40 269 222 914</p> <br />
<p class="MsoNormal">http://www. Gasthofclara.ro , e-mail: <a href="mailto:office@gasthofclara.ro">office@gasthofclara.ro</a></p> <br />
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p> <br />
<p class="MsoNormal">Vielfach benötigt es zu einem Neuanfang eine Reduktion.<br />
Zumal wenn man ein Restaurant übernimmt, das über Jahre hinweg nur noch von<br />
seinem Ruf lebte und eigentlich nur noch aus der Ermangelung von besserem<br />
überlebte. Die deutsche Community suchte nach einem Platz, wo man sich treffen<br />
konnte; und hierfür nahm man auch im Kauf, das das Essen nicht immer stimmte.<br />
Als dann der jetzige Besitzer des „Claras“ das Haus übernahm, änderte sich die<br />
Situation in Hermannstadt jedoch gewaltig. In Vorbereitung auf das<br />
„Kultur-Hauptstadt-Jahr“ schossen an fast jeder Hausecke Restaurants aus der<br />
Erde. </p> <br />
<p class="MsoNormal">Der neue Besitzer verpasste dem „Clara“ ein Facelifting. Aus<br />
dem „Gasthof wurde ein „Salonul“ und das einstmals rustikale Ambiente wurde<br />
mehr gewollt als gekonnt „geliftet“ auf einem undefinierbaren Stil. Man wurde<br />
an die Tische platziert. Die Speisekarte wurde noch länger und noch teurer. Das<br />
Problem war nur, das die alten Köche auch die neuen waren.<span> </span>Und das steht schon in der Bibel, tue keinen<br />
neuen Wein in alte Schläuche. Zumal wenn das Problem der Vorbesitzer schon war,<br />
das sie einen guten und einen schlechten Koch hatten, die beide extrem<br />
unflexibel waren. </p> <br />
<p class="MsoNormal">Das Verhängnis nahm seinen Lauf. Schlechte Küche, hohe<br />
Preise. Das Ende war abzusehen. Als ich dann auch noch 20 Minuten durch<br />
strömenden Regen laufen musste, um Geld zu holen, da das Kartenlesegerät für<br />
das Restaurant kaputt oder sonst was war, reichte es mir zumindest. Und das in<br />
der „Clara“. Das erste Restaurant in Hermannstadt, in dem man mit Karte<br />
bezahlen konnte. So zu sagen, der Mutter der gästeorientierten Gastronomie in<br />
Hermannstadt. Nie mehr wieder. So schwörte ich mir.</p> <br />
<p class="MsoNormal">Doch man sollte nie nie sagen. Beim Brunchen schwelgten wir<br />
mit Freunde von uns in den alten Zeiten. Man kam auch auf die Treffpunkte von<br />
damals zu sprechen. Und da empfahl mir ein Freund, doch mal wieder das „Clara“<br />
zu probieren. Klar nicht mit Freunden oder so. Sondern einfach, wenn man am<br />
Abend was einfaches essen will. Anstatt selbst zu kochen. Es verging noch<br />
einige Zeit und dann machten wir mal wieder auf dem Parkplatz am Zibin halt. </p> <br />
<p class="MsoNormal">Beim betreten fiel uns schon auf, das die Beleuchtung auf<br />
ein Minimum reduziert war. Von außen machte das ganze einen sehr verlassenen<br />
Eindruck. Wohl auch ein Grund, weswegen wir die einzigen Gäste an dem Abend<br />
waren und auch blieben. Doch: Wir waren zurück in der Clara. Ich könnte in Erinnerungen<br />
schwelgen. <span> </span>Hier wurde so mancher Abend<br />
verbracht, diskutiert, gelitten … Hier ging ich mit meiner Frau das erste Mal<br />
hin, als ich noch um sie gebaggert habe. Schluss, das ist eine andere<br />
Geschichte.</p> <br />
<p class="MsoNormal">Begrüßt wurden wir von einer Bedienung, die schon früher<br />
hier gearbeitet hat. Jedoch in der Küche als Hilfe und nicht als Bedienung. In<br />
der Küche steht heute im übrigen eine Frau. Weg sind die beiden Köche, die mich<br />
in so manche Qual gestoßen haben: Schreibst Du was im Restaurantführer und<br />
verlierst einen Freund (der damalige Chef gehörte zu den wenigen deutschen<br />
Unternehmer hier) oder schreibst Du nichts. Meine damalige Kommentare sind<br />
heute lustig zu lesen. </p> <br />
<p class="MsoNormal">Wir bestellen das übliche. Campari, Mineralwasser, zwei<br />
Vorspeisen, zwei Hauptspeisen. Und warteten in dem immer noch schönen Ambiente<br />
des Gastraums. Tja, das konnte bisher noch niemand zerstören. Auch keine<br />
Möchte-Gerne_Deutsche Küche, die Mici-Fleisch zu Frikadellen verarbeitete. Eckelhaft.<br />
Als die Vorspeisen kommen, sind wir positiv überrascht: Es schmeckt und es ist<br />
das was wir bestellt haben. Nun gut den Salat muss ich selbst würzen, aber das<br />
ist auch nicht das Fellini (das ich auf Grund der Anti-Raucher Ressentiments,<br />
erst im Sommer wieder besuchen werden, wenn man auf der Terrasse sitzen kann)<br />
oder das Max. Auch die Hauptspeisen sind stimmig, gut und es schmeckt.</p> <br />
<p class="MsoNormal">Und dann überzeugt uns die Bedienung noch zu einer<br />
Nachspeise. Mmmmmmmmh. Selbstgemachter Kuchen mit Himbeersosse. Ich bin<br />
begeistert. Alles in allem kann man sagen, z.Z. kann man hier wieder essen<br />
gehen. Das Essen war gut gemacht. Die Pommes so wie sein sollten (mit heißem<br />
Fett gebraten), die Salate frisch. Der einzige Manko: Das Weizenbier auf der<br />
Karte war nicht zu haben. Geschenkt. Wer hier ist, sollte durchaus darauf<br />
verzichten können.</p> <br />
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p> <br />
<p class="MsoNormal">Wie oben schon erwähnt: Das „Clara“ ist auf den z.Z. Niveau<br />
gut, wenn man sich schnell entscheidet, das es zum kochen zu spät ist oder man<br />
aus andere Gründen, schnell, günstig und gut essen will. Die Speisekarte ist<br />
übersichtlich, die Preise Moderat und das Essen ist für den Preis gut. Ich<br />
denke, das es in dieser Form eine neue Chance verdient hat. Ich hoffe nur, das<br />
die Besitzer nicht wieder anfangen auszuflippen, und den Stil erneut ändern. </p> <br />
<p class="MsoNormal">Im übrigen scheint es eine Renaissance der alten<br />
Top-Restaurants zu geben: Das „Egreta“ ist ENDLICH auch wieder da. Mehr dazu in<br />
meiner nächsten Besprechung.</p> <br />
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p> <br />
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p> <br />
<p class="MsoNormal">Michael Kothen, <a href="http://www.essen.in-hermannstadt.info/">http://www.essen.in-hermannstadt.info</a></p> <a href="http://www.essen.in-hermannstadt.info"></a> 
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/13-Restaurant-Hermania.html" rel="alternate" title="Restaurant &quot;Hermania&quot;" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-02-01T15:21:55Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:57Z</updated>
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        <title type="html">Restaurant &quot;Hermania&quot;</title>
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                "Restaurant Hermania"<br />
Str. Filhamonicii nr. 2, Sibiu, tel.-Nr.: +40 755 055 999<br />
<a href="http://www.hermania.sobis.ro">http://www.hermania.sobis.ro</a> Mail:office@hermania.sobis.ro<br />
<br />
Es war schon monatelang per Mund-Funk angekündigt: Im Saal des früheren Gesangsverein "Hermania" soll ein neues Restaurant entstehen. Der Unternehmer Hans-Martin Müller, Besitzer von Sobis und des Hotels und der Forellenzucht in Albotha, hatte das Gebäude gepachtet und monatelang renoviert. Das überraschende dabei: Es sollte ein siebenbürgisch-sächsisches Restaurant werden. Nun gut. Siebenbürgen-Sächsisch? Krautwickel? Palukes?<br />
Nach der inoffiziellen Eröffnung erreichten uns "mutmachende" Kommentare. Jemand wohlwollendes bat uns, dem Restaurant ein paar Wochen (von 8 - 12 Wochen war die Rede) Zeit zu geben.  Da ich kein Unmensch bin und der Besitzer ein guter Bekannter von mir, hielt ich mich zumindest mit meinem Kommentar daran. Wobei ich schon nach meinem ersten Besuch ende Dezember nicht wusste warum! Jedoch gingen wir entsprechend "vorurteilsfrei" das erste Mal zum "Hermania". Was soll das sein? Ein Restaurant, dem man "Zeit geben soll"? Die Erfahrung zeigt, das "rumänische" Restaurants am Anfang absolut gut sind und dann fürchterlich nachlassen. Umgekehrt ist es selten! Die Überraschung folgte nach dem betreten des Gastraums. Das die Bediensteten nicht im angekündigten (und mittlerweile wohl gelieferten) Kostüm rumliefen, geschenkt. Ich bin kein Fan von Karneval und von daher kann ich auf solche Kinkerlitzchen verzichten. Stören tut es mich im übrigen auch nicht. Ordentlich und einheitlich soll die Kleidung sein, aber keine Maskerade. Aber das man teilweise in deutsch angesprochen wird, ist ja schon eine Meldung wert.<br />
Zu der Einrichtung: Jeder normale Mensch weiss, wie schwierig es ist, einen grossen Sall gastlich und gemütlich herzurichten. Meistens kommen da Räume heraus, die die Atmosphäre des Wartesaals des Bahnhofs von Iserlohn besitzen. Nämlich zum weglaufen. Angenehm hingegen der Gastraum des "Hermania". Mit viel Holz hat man es geschafft, den Raum einen gediegenen Charakter zu geben. Ein Holzkamin, sowie das man die Höhe des Raums genutzt hat, um eine Balustrade zu errichten, tun Ihr übriges. <br />
Einer der ersten Dinge die man in einem Restaurant überprüfen sollte, sind die Toiletten. Darin bin ich ein Freak. "Wie die Toilette, so die Küche", so habe ich es gelernt, ist die dreckig, möchte ich nicht die Küche sehen. Aber diese Toilette war sehr ordentlich. Alles sauber. Die Küche würde mich schon interessieren:.<br />
Na dann kann man ja das Essen bestellen. Als die Karte kommt, wird natürlich zuerst das typisch sächsische gesucht: Und wir sind angenehm überrascht, hier nur Variationen zu finden. Denn bei diesem "typisch" wird man immer wieder böse überrascht. Was ist ein typisch deutscher Kartoffelsalat? So wie ihn meine Mutter machte!! Doch seitdem sie Tod ist, muss ich darauf verzichten. Denn selbst meine Schwester hat es nie verstanden, dies so hinzubekommen wie meine Mutter! Und so verhält es sich auch mit den Krautwickeln u.ä. Ich bin jetzt 16 Jahre in Siebenbürgen und weiss nicht, wie viel Variationen ich von diesen schon gegessen habe. Also alle Gerichte auf der Karte sind solche, die man hier so oder ähnlich bekommen kann, aber gut variiert. Rote Beete mit frisch geriebenen Kren oder das "Sächsische Omelette"; hervorragend. Seit unserem ersten Besuch waren wir immer wieder von der frische der zubereiteten Mahlzeiten überrascht. Auch begeistert uns, dass der Koch sich wagt das Essen und vor allem die Salate zu würzen. Etwas sehr seltenes in Hermannstadt. Hier kann man die Pfeffermühle zu Hause lassen.<br />
Empfehlen kann man als Aperitif im übrigen ein Gläschen "Afinat?". Wirklich lecker. Und noch ein Tipp von meiner Frau: Das Kartoffelpüree. Frisch gestampft und nicht so ne Pampe von Knorr aus der Tüte, wie man es hier in Hermannstadt selbst in Top-Restaurants zu essen bekommt.<br />
<br />
Alles in allem waren die Besuche bisher immer sehr nahrhaft und positiv. Eine  Anmerkung sei jedoch gestattet. Ich weiss das Sachsen selbst zum  Kartoffelkochen gerne Öl benutzen (1/4 l Öl auf 2 l Wasser), aber man könnte viel Geld sparen wenn man die Ölflasche weniger gebraucht und der Gesundheit ist es auch zuträglicher. Aber ansonsten kann ich nur feststellen, hat Hermannstadt ein Top-Restaurant dazu bekommen. Gratulation. Wer jetzt jedoch am Freitag oder Samstag Lust bekommt, das Hermania zu besuchen, sollte darauf gefasst sein, das die Leitung beschlossen hat, an diesen Abenden Tanz anzubieten. Ich werde mich dann dort nicht aufhalten, aber wer weiss wie das weitergeht.<br />
Und doch noch etwas zu kritisieren: Die Karte ist zwar in rumänisch, deutsch und englisch aber warum nicht auch in sächsisch.<br />
Ein schönen Gruss<br />
<br />
Michael Kothen (<a href="http://www.essen.in-hermannstadt.info">www.essen.in-hermannstadt.info</a>) 
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/10-Restaurant-Zorbas.html" rel="alternate" title="&quot;Restaurant Zorbas&quot;" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-17T11:48:09Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Restaurant Zorbas&quot;</title>
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                <p><u><strong>Erschienen im Januar 2008</strong></u> <br /></p> <br />
<p><br />
Ein schönes und gutes neues Jahr wünsche ich Ihnen. Ich hoffe sie haben das letzte Jahr, in dem unser schönes Hermannstadt Hauptkulturstadt oder so war, gut erlebt. Vom kulturellen her war ja einiges los. Das meiste war ja auch gut. Gastronomisch gesehen war eigentlich wenig los. Zwar waren zwei Highlights zu verzeichnen, aber leider auch viele schlimme Neueröffnungen. Von einigen mussten man sich teilweise schon tagelang erholen. Wenn dann der Campari auch noch mehr kostet als eine ganze Flasche desselben Getränkes in der Metro, dann ist schon alles klar. Vielfach stimmte einfach das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht. Bei vielen Küchenchefs hatte man das Gefühl sie hätten zu Hause Ihrer Mutter nur beim kochen zu geschaut.<br />
Als dann das Jahr schon fast zu Ende war, in der letzten Woche bevor wir in den Urlaub wollten, kam dann der Höhepunkt des Jahres. Leider im negativen Sinn. Im vorbeifahren hatte ich gesehen, das das Restaurant &quot;Zorbas&quot; in der str. E.A. bielz in Neppendorf wieder geöffnet hatte. Gerüchte nach, sollte der Ehemalige Betreiber vom &quot;Oasis&quot; hier sein neues Domizil gefunden haben. Welch ein Trugschluss. Aber auf alle Fälle schlechter als beim ersten Versuch konnte es nicht kommen. Dachten wir.<br />
Doch von Anfang an. Das zu Hause vorbereitete Essen für den Abend wurde wieder in den Kühlschrank geschoben. Endlich wieder griechisch Essen. Gyros. Tsatsiki. Bifteki. Souvlaki. Salat. Dazu ein guter handwarmer Ouzo. Die Vorfreude war gross. Beim betreten der in der tat schönen Räume waren wir voller Vorfreude. Die Bedienung war freundlich und die Karte schnell gebracht. Und dann die Überraschung: Ausser Gyros und Bifteki sowie Tsatsiki nichts griechisches. Nun gut: Schafskäse. Aber das ist schliesslich rumänisch. Ich habe alles was sich auf der Karte an griechischem zu finden war bestellt. Doch es tut mir leid. Es reicht nicht aus die Koteletts vom Vortag in Scheiben zu schneiden und dann mit griechisch ausschauenden Gewürzen anzubraten, um ein Gyros zu bekommen. Das Tsatsiki war überraschend laff. Und das in Rumänien der Knoblauch ausgegangen ist halte ich für einen schlechten Witz. Nun ja. Und dann das Bifteki! Doch das sind wir ja schon gewöhnt. Alles was nach Ciftelute aussieht wird auch so gemacht. Rücksicht auf andere Rezepte werden nicht genommen.<br />
Zu den Preisen kann ich wenig sagen. Denn ich konnte es mir nicht verkneifen, der Bedienung ehrlich zu sagen wie ich das Essen fand. Das Ergebnis war eine grosse Diskussion mit der neuen Pächterin des &quot;Zorbas&quot; über die Zubereitung von griechischem Essen. Sie beharrte jedoch darauf, das sie alles richtig gemacht hat und wir das nicht richtig bewerten könnten. Da ich jedoch weiss, das man ihr dieselbe Kritik schon vorher nahe gebracht hat, bekommt dieses Restaurant mit Sicherheit keine zweite Chance. Nachdem ich jedoch erwähnte, das ich für die &quot;HZ&quot; Restaurantkritiken schreibe, berechnete man mir das Essen nicht. Doch tut mir leid: Ich bin vielleicht etwas dämlich, aber nicht bestechlich.<br />
<br />
Also: Wollen Sie einen schönen Abend verleben, gibt es immer noch das italienische &quot;Fellini&quot;, das chinesische &quot;Tai Ji&quot; oder das schweizerische &quot;Max&quot; und noch eine Menge mehr. Aber machen sie um das &quot;Zorbas&quot; einen großen Bogen. Es wirbt zwar mit seiner mediterranen und griechischen Küche, bietet jedoch nur rumänischen Nepp in Neppendorf.</p> <br />
<p> <br /></p> <br /><a href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/10-Restaurant-Zorbas.html#extended">"&quot;Restaurant Zorbas&quot;" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/9-Restaurant-Fellini.html" rel="alternate" title="&quot;Restaurant Fellini&quot;" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-17T11:35:51Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Restaurant Fellini&quot;</title>
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                &quot;Fellini&quot;<br />
Str. Justitiei, +40 729 44 22 66<br />
Das ehemalige Gefängnis hinter dem Justizgebäude hat zum dritten Mal ein Facelifting bekommen. Mitte der 90er Jahre wurde hier das erste mal eine Pizzeria eröffnet. Dann kam das &quot;New-Yorker&quot;. Legendär der XXL-Burger. Und nun: &quot;Fellini&quot;. Ein Italiener. Noch Einer. Doch vorsicht: Wer hier nur Pizza bestellt, lernt nie die gute italienische Küche kennen.<br />
Hier isst man als Vorspeise gedünstetes Gemüse oder Salat und als Hauptspeise Risotto. Das Essen ist immer frisch zubereitet (man kann den Koch von außen durch eine große Scheibe beim Kochen zu schauen).  Der Salat war genauso wie das Risotto  frisch gemacht und gut gewürzt. Und es gibt zu  unserer Überraschung auch wirklich  Grappa zu trinken.  Zu empfehlen sind auch die Nachtische. Gerade jetzt im Sommer werden wir wieder öfters im Hof sitzen und bei einem Glas italienischen Weißwein den Abend genießen.<br />
Zur Bedienung: Nach anfänglichen Schwierigkeiten, hat der Besitzer es geschafft, sie jetzt so einzustellen, das sie stets zuvorkommend und schnell die wünsche der Kunden erledigen.<br />
Noch so ein Punkt in Restaurants in Rumänien: Die Hygiene. Ich möchte allen Möchtegerngastronomen in Hermannstadt empfehlen, sich das Fellini als Vorbild zu nehmen. Selbst wenn das Restaurant bis hinten voll war, habe ich es hier noch nie erlebt, das in der Toilette die Papierkörbe überquellen oder es so total versaut ist, das man sich nicht vorstellen möchte, wie es in der Küche aussieht. Denn das hat mir schon meine Mutter beigebracht: Die Toilette ist die Visitenkarte eines Lokals, Wenn die dreckig ist, dann weißt Du auch wie die Küche aussieht.<br />
Also noch ein Restaurant wo man einen schönen und gepflegten Abend verbringen kann. <br /><a href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/9-Restaurant-Fellini.html#extended">"&quot;Restaurant Fellini&quot;" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/8-Palace.html" rel="alternate" title="&quot;Palace&quot;" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-17T11:29:22Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Palace&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><br />
Palace<br />
Adresse: Hotel Palace Resort &amp; Spa, Sibiu, Romania - Str.Padurea Dumbrava nr.1, Sibiu, Tel.: +40 269 21 80 86.<br />
Das Palace liegt an der Padurea Dumbrava etwa zweihundert Meter hinter dem Friedhof in Richtung Paltinis. Es war jahrelang DAS einzige Luxus Restaurant von Hermannstadt . Im Jahr 1998, nach einjähriger Umbauzeit, wurde das ehem. Hotel &quot;Dumbraveni&quot; als Hotel - Restaurant &quot;Palace&quot; neu eröffnet. Die innere Einrichtung schafft mittlerweile das gehobene Ambiente, das man von dem Restaurant erwartet. Die Bedienung ist zuvorkommend und schnell.<br />
Der Umbau im Hotelbereich ist mittlerweile fast abgeschlossen und der Sommer wird zeigen ob sie es schaffen, auch den Aussenbereich wieder hinzubekommen.<br />
Man bekommt sowohl rumänische wie internationale Spezialitäten zu essen. Zu empfehlen sind Chateau Briand, mit Bratkartoffeln und Rosenkohl, als Vorspeise ein Beftec Tartar und dazu eine Zuika. Bedauerlicherweise wurden hier auch im letzten Jahr die Preise erhöht. Da es jedoch mittlerweile es auch andere gute Restaurants gibt, ist die Frage wie weit man diese Hochpreispolitik noch treiben kann. Das essen ist immer noch gut, wer jedoch auf etwas mehr Abwechslung wartet wurde bisher enttäuscht.<br />
Doch Vorsicht: Das Palace ist nicht nur das Luxus-Restaurant in Hermannstadt, sondern auch das teuerste. Sollten Sie hier Essen gehen, müssen sie schon mit 30 - 40 € pro Person rechnen. Aber ich finde, das sich das Geld lohnt.<br />
Das Palace ist in allem ein Erlebnis und eine Einladung für einheimische Freunde wert.</p> <br />
<p>Geschrieben 2007, Neue Bewertung frolgt in den nächsten Monaten. <br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/4-Restaurant-Max.html" rel="alternate" title="&quot;Restaurant Max&quot;" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-17T11:18:15Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Restaurant Max&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div> <br />
<p style="color: #ff005a;"><font size="3"><u><strong>In der vorletzten Woche erhielt ich (wie viele andere auch) eine E-Mail, die ich hier etwas gekürzt wiedergeben will:</strong></u></font></p> <br />
<p><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;"><a>Liebe Freunde des Max Restaurant</a></span></p> <br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent; font-style: italic;"><br /></span></div> <br />
<div><span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: 16px; color: #000080; background-color: transparent; font-style: italic;"> </span></div> <br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Leider habe ich heute die Aufgabe Ihnen eine traurige Nachricht mitteilen.</span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000080; background-color: transparent;"> </span></div> <br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent; font-style: italic;"><br /></span></div> <br />
<div> <br />
<div> <br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Restaurant MAX stellt Betrieb ein</span></div> <br />
</div> <br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Das Restaurant MAX an der Ocnei 22 schliesst die Türen am </span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent; font-weight: bold;">15. August 2009. </span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Bis dahin werden die Gäste mit der bekannten Freundlichkeit und Qualität bedient. </span></div> <br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Auch die angekündigten Anlässe finden statt.</span></div>  <br />
<div><br />
<p><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Der Besitzer, </span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Max Schweizer</span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;"> , kam mit dem Traum einer modernen Gaststätte in einem historischen Gebäude nach Rumänien. Mit viel Liebe hat er eines der ältesten Häusersorgfältig restaurieren und alles Nötige für einen Gastrobetrieb herrichten lassen. Obwohl die Schweizer Küche mit ihrem qualitativ hochstehenden Angebot nicht für Jedermannerschwinglich sein würde, hoffte das Konzept doch auf genügend Gästepotential. Seit der Eröffnung im Juni 2007 konnten immer wieder neue Besucher aus demIn- und Ausland begeistert werden. Leider brachte aber der Gästezuwachs im letzten Halbjahr nicht den genügend grossen Umsatz. </span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;">Max Schweizer</span><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000000; background-color: transparent;"> hat sich deshalb zurEinstellung des Betriebs durchringen müssen.</span></p><br />
<p>Verena Feller</p><br />
</div> <br />
</div><br />
<div><span style="font-family: 'Arial'; font-size: 13px; color: #000080; background-color: transparent; font-style: italic;"> </span></div><u><font size="2"><strong>Traurig aber wahr. Ich werde hierzu jetzt keinen Kommentar abgeben. </strong></font></u><br /><br />
</div> <br />
<p> </p>  <br />
<p>Max Restaurant*<br />
Str. Ocnei, Sibiu, Tel.: +40 269 233 003<br />
<br />
Endlich mal wieder ein neues Restaurant. Und wieder ausländisch. Jedoch: schweizerisch. So was hatten wir noch nicht. Also waren wir schon ganz gespannt. Eine Einladung zur Pre-Eröffnung lag auch vor. Na prima. Die wissen wie man mich ködern kann. Oder auch nicht. Denn ich habe schon andere Restaurants niedergemacht. Also: Das Essen auf der Pre-Eröffnung war wirklich 1a. Die Kalbsbratwurst; mmmmmmmmmmmmmmmmh. Und dann die Rösti, ich bin immer noch ganz hin und weg.<br />
Aber jetzt erstmal zur Location: Max Schweizer (so heißt der Man wirklich) hat sich in der Verlängerung der Strasse die unter der Lügenbrücke durchführt, in der Unterstadt eins der ältesten Gebäude in Sibiu gekauft und dann liebevoll wieder hergerichtet. Ich bin ganz vernarrt in einem Raum im Obergeschoss. Hier hat man Ornamente die man in Oberbalken und Wänden gefunden hat, liebevoll restauriert.  Jedoch hat jeder der Räume seinen eigenen Charme.<br />
Zum Essen: Wer irgendwelche rumänisch-schweizerische Variationen sucht, ist hier am falschen Platz. Der Schweizer Koch versteht es endlich etwas hin zu bekommen, was mir auch beim zweiten essen, zwei Tage nach der Eröffnung, gut schmeckte. Die Preise sind angemessen. Ich habe zwar schon billiger gegessen, aber selten so gut. Wir haben für ein Menü (Vorspeise, Hauptspeise und Dessert) sowie Getränke für zwei Personen 206 Ron bezahlt.<br />
Die Bedienung war flott und aufmerksam. Ob das daran lag, dass der Geschäftsführer und der Koch sich mit uns unterhalten haben, wird die Zukunft zeigen.<br />
Also wer mal Essen und genießen will, ist hier mit Sicherheit an der richtigen Stelle. Wir wünschen diesem Restaurant alles gute und werden es in Zukunft mit Sicherheit öfters testen .<br />
<br />
<br />
Geschrieben im September 2007</p> <br /><a href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/4-Restaurant-Max.html#extended">"&quot;Restaurant Max&quot;" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/3-Sibiul-Vechi.html" rel="alternate" title="&quot;Sibiul Vechi&quot;" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-17T11:14:43Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Sibiul Vechi&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><br />
&quot;Sibiul Vechi&quot;<br />
Adresse: str. Papui Ilarian nr. 3, Tel.: +40 269 21 28 14<br />
</p> <br />
<p> </p> <br />
<p class="textsus"><strong> Normalerweise graut es mir, wenn ich die<br />
Bezeichnung „traditionell rumänisch“ höre. Es ist mittlerweile<br />
schlichtweg zu einem Synonym von „Ich kann kochen, da ich meiner Mutter<br />
schon mal beim Kochen zugeschaut habe“ geworden. Immer die gleichen<br />
mici aus der Metro. Das Fleisch ist meistens undefinierbar. Und das<br />
alles ist in nicht heißem Öl getaucht worden und dadurch entsprechend<br />
fettig. Salate gibt es in Rumänien anscheinend auch immer nur dasselbe<br />
und das möglichst nicht gewürzt. Und zur Krönung dann die Rechnung:<br />
teuer wie in einem Luxusrestaurant. Nicht so im „Sibiul Vechi“! </strong></p> <br />
Das „Sibiul Vechi“, was soviel heißt wie „Alt-Hermannstadt“ ist eines<br />
der ältesten Restaurants in Hermannstadt, das heute noch besteht. Der<br />
ehemalige „Thomaskeller“ wurde schon vor mehr als hundert Jahren als<br />
Speiselokal betrieben und liegt, wenn man von der Heltauergasse rechts<br />
am Telefonamt vorbeigeht, nach ca. 50 Metern auf der linken Seite.<br />
<br />&#160;Das „Sibiul Vechi“ ist eines der rustikalen rumänischen<br />
Restaurants. Des öfteren spielen hier Musiker am Abend traditionelle<br />
rumänische Lieder auf Flöte und Akkordeon. Die Bedienung trägt die<br />
rumänische Volkstracht aus der Hermannstädter Region. <br /><br />
&#160;Das Essen ist schon traditionell sehr gut zubereitet. Alles was geht<br />
ist frisch und wenn möglich gegrillt. Wer wissen will, wie die gute<br />
rumänische Küche schmecken sollte: Hier ist die zur Zeit einzige<br />
Adresse in Hermannstadt, wo er das erleben kann. Die Karte bietet alles<br />
was man in einem solchen Restaurant erwarten kann. Von der mamaliguta<br />
(Maisbrei) bis zu den frigarui (Fleischspieße) sind alle Speisen stets<br />
gut gemacht. Ständig bekommt man gute und frische Salate. Ist man<br />
angesichts des guten Essens überrascht, so wird man es erst recht sein,<br />
wenn die Rechnung kommt: Das „Sibiul Vechi“ hat sehr niedrige Preise<br />
angesichts dessen was man bietet. <br /><br />
&#160;Die Bedienung ist schnell, freundlich und zuvorkommend. Das „Sibiul<br />
Vechi“ ist eines der wenigen Lokale, an dem selbst ich nichts aussetzen<br />
kann und bekommt deswegen von mir in allen Kategorien sieben Burgen.<br />
Doch Vorsicht: Der gute Ruf hat sich herumgesprochen und das Lokal ist<br />
deshalb des öfteren bis auf den letzten Platz gefüllt. Wer nach 20.30<br />
Uhr kommt, hat meistens kein Glück. 
            </div>
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/2-UEberzeugung.html" rel="alternate" title="Überzeugung" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-13T14:11:56Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">Überzeugung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Als ich letztens in Deutschland war, konnte ich mich davon überzeugen, wie sich ein ganzes Volk versklaven lässt. Da kommen ein paar Leute zu irgendeiner Weisheit und schon müssen alle springen. Beispiel Rauchen!</p> <br />
<p>Schon immer gab es den Widerstreit zwischen den Raucher und den Nicht-! Rauchen schadet der Gesundheit, macht Abhängig und, und, und. Alles bekannt. Nur in einer Zwischenzeit (so mitte der siebziger, meiner Jugend) konnten wir uns das liberale Gefühl herrausnehmen, das der Wiederspruch zweier Meinungen nicht immer zum sieg der einen über die anderen führen muss, sondern das man die andere zumindest stehen lassen kann.&#160;</p> <br />
<p>Nicht so heute. Der Klimawandel ist Fakt und Raucher stören die Nichtraucher. Deshalb muss jeder jetzt auf die Endzeitphantasien von Greenpeace aufspringen und zum anderen Nichtraucher werden. Vor den siebzigern waren es gerade die Jungen die immer wieder mit dieser Antidemokratischen und zutiefst spiessigen Haltung zu kämpfen hatten und offensichtlich komme ich aus dem kämpfen für persönliche Freiheit nicht herraus. Denn heute muss ich gegen die gleichen Spiesser wieder ankämpfen.</p> <br />
<p> Ihr wollt rauchfreie restaurant? Why not? Aber warum müsst ihr die gleichen Restaurants besuchen wie ich? Ich will Eure Rauchfreiheit ja gar nicht gefährden! Es geht beides! Macht Raucherrestaurants (in denen natürlich tolerante Nichtraucher willkommen sind) und macht Nichtraucherrestaurants. Und ich verspreche Euch, ich werde Eure Restaurants nicht besuchen. Meint Ihr nun, meins sei besser und das Eure nicht? Dann lasst uns tauschen! </p> <br />
<p>Oder warum richten gute Restaurants nicht Rauchersalons ein,wie es früher einmal auch ging. Für mich gehört ein gutes Essen und danach, wenn alle natürlich mit dem Essen fertig sind, ein oder mehrere Zigaretten oder gar ein Zigarre zum abrunden einfach dazu. Natürlich will ich keinen mit meinem Rauch belästigen. Aber abschieben lassen, will ich mich auch nicht, so nach dem Motto &quot;..wir haben die Bar zum Raucherraum erklärt!&quot;. Das war die Auskunft in einem angebl. gutem Restaurant in Salzhausen bei Hamburg. Dieses Restaurant hat mich nach dieser Auskunft nicht mehr wieder gesehen. Ihr Gastronomen dieser Welt, Ihr wollt mein Geld? Dann lasst Euch mal was einfallen. Denn plump nichtrauchend essen gehen, kann ich auch bei &quot;McDoni&quot;. Wenn ihr 50 - 100€ pro Essen von mir wollt, dann habt mal Ideen.</p> <br />
<p>Aber darum geht es ja offensichtlich gar nicht! Es geht ja darum, den anderen seine Meinung aufzuzwingen. Es geht darum, das man recht behalten will. Rauchen ist schädlich, deswegen müssen alle das einsehen und damit aufhören. Wer das nicht einsieht, muss dazu gezwungen werden. Spiesser aller Länder vereinigt Euch. Es ist nichts schlimmer als den anderen seine Meinung einfach stehen zu lassen.</p> <br />
<p>Rauchen ist tödlich? Ja. Deshalb rauchen aufhören? Alkohol ist todlich? Jup! Deshalb auf den Wein oder das Bier verzichten? Lebenm ist tödlich? Yeah. Deshalb auf das leben verzichten? <strong>Nein, kann ich nur sagen.</strong> <br /></p> <br />
<p><br /></p> <br />
<p> <br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://meinungen.in-hermannstadt.info/index.php?/archives/1-Verwunderung.html" rel="alternate" title="Verwunderung" />
        <author>
            <name>Michael Kothen</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-10T20:02:54Z</published>
        <updated>2009-07-19T05:59:58Z</updated>
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        <title type="html">Verwunderung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p> </p> <br />
<p> <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Demonstrationen-H%F6rt-Massaker-Gaza/651156.html#">Artikel bei Stern.de zu den Demonstrationen im Gaza-Streifen</a><br /></p> <br />
<p>Wie weit ist man in Deutschland eigentlich gekommen? Ich werde hier keine Diskussion darüber beginnen, ob der Krieg im Nahen-Osten richtig oder falsch, berechtigt oder unberechtigt ist. Was mich verwundert, ist jedoch der Umstand, das man jetzt Israelflaggen einrollen muss, weil ein Mob auf der Strasse für sich das Recht auf freie Meinungsäusserung in Anspruch nimmt, anderen jedoch dieses Recht verweigert. So passiert in in Duisburg (siehe obigen Artikel, letzter Absatz).<br /></p> <br />
<p>Es muss die Frage erlaubt sein,&#160; wo sind wir schon wieder hingekommen, das in Deutschland unverhohlen Antisemitismus demonstriert werden darf? Und nicht nur das, sondern das Deutsche Polizisten israelische Fahnen einziehen, &quot;Um eine Eskalation zu vermeiden&quot;? Wie ich schon schrieb, kann es hier nicht um die Frage gehen wer Schuld an diesem Krieg ist. Aber warum eigentlich nicht?</p> <br />
<p>Denn wer die Presse verfolgt, kann beobachten wie die Hamas ganz geschickt wieder versucht die Stimmung zu kippen. Es werden wieder nur Bilder von verletzten Kindern und Zivlisten gezeigt. Was die Hamas verschweigt, das sie es doch sind, die beständig diese unschuldigen Menschen als Schutzschild benutzt, um ihren Krieg zu führen. Ein Rezept, das ja schon die Hisbollah im Libanon angewendet hat. </p> <br />
<p>Wo waren all die, die heute für den Frieden auf die Strasse gehen, als die tausende Raketen auf Israel niedergegangen sind. Das alte Leid der Linken und der Friedensbewegung ist Ihr latenter Antisemitismus. Das permanente Wegsehen wenn es darum geht, die Schandtaten dieser Verbrecher von der Hamas gegen Israel zu akzeptieren. Interessant hierbei auch wieder die kooperation von &quot;Friedenskooperativen&quot; und Milli Görus. </p><br />
<p>Doch zurück zum Thema: Das die deutsche Polizei aus Gründen der De-Eskalation dem Mob auf der Strasse nachgibt, ist schon sehr merkwürdig. Von wem Gewalt ausgeht, auf deutschen Strassen, muss verhaftet werden. Wenn Demonstranten eine Fahne mit Steinen u.ä. bewerfen, so gehört die Demonstration aufgelöst. Das schon aus prinzipiellen Überlegungen. </p><br />
<p>Ich gehöre nicht zu den Leuten die dem Zentralrat der Juden (ZdJ) immer Recht gibt. Wenn der ZdJ wegen des Gebrauchs des Wortes Prokrom protestiert, halte ich das für überzogen. Wenn er jedoch gegen diese Massnahme protestiert, halte ich das für berechtigt. Wo kommen wir hin, wenn wir weiterhin diesen Faschisten (Egal ob rot gefärbt oder als empörte Muslims) die Strasse und das Rechtssystem überlassen.<br /></p> <br />
<p><br /></p> 
            </div>
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